Hygiene-Konzept zur Gestaltung des Schulbetriebes im Hinblick auf den Infektionsschutz bzgl. Covid 19 aktualisierte Version vom 02.09.2020

 

Grundsatz

  • Schülerinnen und Schüler mit coronaspezifischen Krankheitsanzeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Hals- und Gliederschmerzen, Übelkeit / Erbrechen / Durchfall) werden nicht in die Schule geschickt
  • ggf. werden sie sofort dem Gesundheitsamt gemeldet und wieder abgeholt
  • Bei Grunderkrankungen, die einen schweren Verlauf einer Covid-19- Erkrankung wahrscheinlich machen, muss eine Risikoabwägung stattfinden, ob eine Beurlaubung oder Befreiung vom Unterricht erfolgt. Hierfür ist ein ärztliches Attest erforderlich.
  • Noch mehr als sonst gilt, dass kranke Kinder immer zuhause bleiben müssen!
  • Personen, die Kontakt zu Covid-19 Patienten hatten oder selbst infiziert sein könnten, dürfen die Schule nicht betreten.

 

Besondere Rahmenbedingungen für die Durchführung des Unterrichts

 

Allgemein:

  • Unterrichtung in normaler Klassenstärke in festen Gruppen, ohne Mindestabstand (nach dem Stufenplan der Regierung von Oberbayern)
  • Auf dem Schulgelände gilt auf allen Begegnungsflächen (drinnen und draußen) eine allgemeine Maskenpflicht für alle anwesenden Personen.
  • Schüler*innen kommen möglichst knapp vor Unterrichtsbeginn an, um Gruppenbildungen in der Aula zu vermeiden. Einlass frühestens ab 7:30 Uhr. Hausmeister überwacht in der Aula den Einlass und schickt Schüler*innen umgehend ab 7.45 Uhr in die Klassenzimmer.  Schüler der Oberstufe benutzen den Seiteneingang.
  • Kinder waschen sofort bei Betreten des Klassenzimmers die Hände (und nutzen ggf. die bereit gestellten Desinfektionsstationen)
  • In jedem Klassenzimmer steht der Lehrkraft ein Fieberthermometer (kontaktlos) zur Verfügung, so dass bei Verdacht gemessen werden kann.
  • In der Grundschulstufe sowie den Schulvorbereitenden Einrichtungen ist bei geringen Infektionszahlen ein Schulbesuch bei leichten Erkältungssymptomen ohne Fieber vertretbar
  • In der Mittel- und Oberstufe ist ein Schulbesuch möglich, wenn sich die Symptome 24 Stunden nach ihrem Auftreten nicht verschlimmert haben und insbesondere kein Fieber hinzugekommen ist.
  • Ein Wert zwischen 37,5 und 38 Grad Celsius wird als erhöhte Temperatur bezeichnet (Achsel, unter der Zunge, Ohr oder Stirn). Wenn die Temperatur höher als 38 Grad Celsius ist, dann spricht man von Fieber. Steigt die Temperatur auf über 39 bis 41 Grad Celsius, hat der Betroffene hohes Fieber.
  • Für die Einschätzung ist auch der Gesamteindruck wichtig. Bei einem Kind, das abgeschlagen wirkt und möglicherweise zusätzliche Symptome hat, wird man anders entscheiden, als bei einem Kind das grenzwertig erhöhte Temperatur hat und kurz zuvor gerannt ist. 
  • Nach Krankheit ist der Wiederbesuch der Schule ohne Attest möglich, wenn die Schüler*innen mindestens 24 h symptomfrei sind.

 

Unterricht

  • In den ersten beiden Schulwochen (07.09. bis einschließlich 18.09.2020) gilt eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht ab Jahrgangsstufe 5 für alle Schüler*innen und Lehrkräfte.
  • Schüler*innen und Lehrkräfte der Jahrgangsstufen 1 bis 4 (einschl. der Schulvorbereitenden Einrichtungen) sind davon ausgenommen.
  • Sitzordnung frontal und an Einzeltischen unter dem möglichst großen Mindestabstand
  • Ablageschälchen oder mitgebrachte Boxen für Masken am Platz (Masken und Boxen zu Hause täglich säubern bzw. austauschen!)
  • Wenn möglich, Unterricht bei geöffnetem Fenster, ansonsten mind. 5 Minuten Querlüften nach jeder Schulstunde (regelmäßiger Luftaustausch)
  • Zeitversetzte Pausen, strukturierte Areale im Pausenhof (Stühle und Bänke mit ausreichendem Abstand, nur max. 3 Kinder auf Klettergerüst (Abstände sollen möglichst eingehalten werden)
  • Möglichst feste Zuordnung von Lehrkräften zu Klassen und Gruppen laut Stundenplan
  • Partner- oder Gruppenarbeit sind aktuell wieder möglich - Vermeidung gemeinsam genutzter Gegenstände (kein Austausch von Arbeitsmitteln, Stiften, Linealen, Klassensätze von Büchern, Tablets …)
  • Bei Einsatz von Freiarbeitsmaterial möglichst auf tgl. feste Zuordnung achten
  • Sport- und Musikunterricht sind möglich

 

Weitere Infektionshygienische Empfehlungen und Hinweise

  • Tgl. Erinnerung und Überwachung der Händehygiene (20-30 Sek.), Flüssigseife und Handcreme sind vorhanden, regelmäßige Desinfektion der Hände ist nicht angeraten (dennoch steht Desinfektionsmittel auf allen Lehrertoiletten bereit)
  • Einhalten von Husten- und Niesetikette
  • Abstand halten (mind. 1,5m) wo immer möglich
  • „Rechtsverkehr“ auf allen Fluren und Treppen (kein Rennen!)
  • Der Pausenverkauf wird auf ein Bestell- und Liefersystem umgestellt, sodass Anstellreihen vermieden werden.
  • Die Verköstigung zur Mittagszeit wird wieder vom Caterer übernommen. Das Essen erfolgt in festen Gruppen.

Grundsätzlich bemühen sich alle Lehrkräfte der Pestalozzi-Schule, die Einsicht der Schüler*innen für die Einhaltung der Regeln zu gewinnen. Entsprechend kümmern sie sich täglich um die gewissenhafte Umsetzung. Gleichzeitig sollen bei den Schüler*innen möglichst keine Ängste geschürt, sondern im Gegenteil, Sorgen und Nöte abgebaut werden. Insofern ist der Schulalltag unter neuen Realitäten ein täglicher Balanceakt. Grenzen sind uns da gesetzt, wo Kinder und Jugendliche absichtlich oder aus fehlender Einsicht gegen Regeln verstoßen. Genutzt wird das gesamte bekannte Repertoire des Schulnetzes (Trainingsraum, JaS, Schulleitung …) Schlagen die Bemühungen, die Schüler*innen auf die notwendige Einhaltung der Regeln zu verpflichten fehl, müssen wir uns die Abholung der Kinder vorbehalten. Die Sicherheit der Gruppe darf nicht durch das Fehlverhalten einzelner gefährdet werden.

 

Gezeichnet:

Petra Schneider, Susanne Steinhardt, Monika Hauck (Schulleitungs-Team)

 

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